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KISS

KISS

KISS Kinder liegen häufig in eine krummen Haltung, die wie ein “C” aussieht, im Bett oder angelehnt bei der Mutter auf dem Schoß. Der Kopf ist dabei häufig in eine Richtung gedreht und in die andere Richtung geneigt (Seitenneigung). Der Rumpf folgt dabei der Kopfneigung und  so auch das Becken. Es wird von eine konvexen
,,C’’ Haltung gesprochen.

Da KISS Säuglinge meist in eine Richtung schauen, plattet sich das noch sehr weiche Hinterhaupt mehr oder weniger auf der Seite der Kopfdrehung ab. Auch das unten liegende Ohr kann ,,platt’’ gelegen werden.

Das Gesicht zeigt nicht selten eine Ungleichheit beider Gesichtshälften (A-Symmetrie), wobei eine Seite kleiner erscheint als die andere. Oft ist dies nicht leicht zu erkennen, besonderes als Eltern nicht, da sie das Kind jeden Tag sehen und diese Entwicklung dann kaum auffällt.
Ein Blick von oben auf die Stirn gibt dann mehr Auskunft, wo dann deutlich ein “Stirnasymmetrie” zu sehen ist. Häufig kann es passieren das Kinder mit einer ausgeprägten Gesichtsasymmetrie Bindehautentzündungen eines Auges bekommen, meistens das kleinere, durch eine Verengung des Tränen-Nasenweg-Kanals der sich durch die Gesichtsasymmetrie nicht richtig entwickeln kann und zu eng ist, dadurch kann die Tränenflüssigkeit nicht ausreichend ablaufen kann.

In der Kopfgelenkblockierung wird ein Unterschied gemacht zwischen ein ”Vorzugshaltung” und einer “Zwangshaltung”.  Bei der Zwangshaltung gelingt es weder dem Kind noch dem Untersucher die einseitig fixierte Kopfdrehung durch Reize von außen zu verändern. Bei der Vorzugshaltung schaut das Kind überwiegend in eine Richtung aber kann das Köpfchen bei entsprechenden Reizen auch zu anderer Seite drehen, wenn auch nicht vollständig.

Ab ca. dem 3. Monat ist der Säugling in der Lage, seinen Kopf selbst aktiv gegen die Schwerkraft ausreichend lange seitengleich in der Senkrechten zu heben. Bei KISS Kindern fehlt diese Kompensationsreaktion des Kopfes auf einer Seite. Manche Babys schaffen dies auf  beiden Seiten nicht, da ihrer Grundspannung der Muskulatur eher vermindert ist. (Hypotone Muskulatur = Schlaffe bzw. keine Spannung).

Viele Kinder haben eine “Vorzugsseite rechts oder links”, welche auch schon mal “Schokoladen Seite” genannt wird. Diese befindet sich in der Regel auf der Seite, in die die Kinder schauen.

Da die meisten KISS Kinder besondere Probleme mit der Kopfdrehung, haben entstehen nicht selten einseitige Stillprobleme.

Beckenblockade

Bei KISS Kindern besteht Hauptsächlich die Problematik bei der Kopfdrehung /Rotation. Hingegen bei Kindern mit einer Beckenblockade liegen die Schwierigkeiten besonderes in der Vorderen und Hinteren Spannung. Sie liegen wie ein überspannter Flitzebogen im Bett weil sie sich total nach hinten Überstrecken. Beim hochnehmen “biegen” sie sich nach hinten durch, was das tragen auf dem Arm manchmal kompliziert macht.

In den ersten Monaten pressen sie ihren Kopf regelrecht ins Kissen wodurch eine mittig gelegene Hinterhauptabplattung entwickelt wird. Meist begleitet von einem haarlosen Fleck.
Einige Kinder mögen die Bauchlage nicht und sind nicht selten Muskulär hypoton(niedrige Muskelgrundspannung) im vordere Bereich und Hyperton im hinteren Bereich des Körpers. Hierdurch erlangen sie meist verspätet die Kopfkontrolle und sind wie KISS Kinder überempfindlich im Nacken.

Auch bei Kindern mit Beckenblockaden können Stillprobleme vorkommen. Sie haben gelegentlich Saugprobleme und spucken häufig oder sabbern viel. “Orofaciale Muskelhypotonie” ist ein Begriff was beim Arzt dann viel benutzt wird, was nichts anderes bedeutet als eine leichte Schwäche im Kau-Kieferapparat, die meist mit der schon erwähnten Muskulären Hypotonie einhergeht.

Einige Kinder entwickeln einseitige “Hüftreifungsverzögerungen”. Bei anderen Kindern sind einseitige Auffälligkeiten der Fußstellung wahr zunehmen wie z.B. Knick-Senkfuß oder Spitzfuß (nicht behandelten Kinder werden häufig Zehenspitzen Läufer).

Viele der “Becken” Kinder entwickeln auch Befindlichkeitsbeschwerden, was in der Medizin zusammengefaßt wird unter Vegetativen Symptomen. Hierbei ist zu denken an Dreimonatskoliken und vermehrten Reflux.

Diese Behandlungsmethode ist nicht Schulmedizinisch erwiesen, doch Sie zeigte sich bei unserem Sohn mit Erfolg!!!

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