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KIDD

Die Problematik im Kindes- und Jugendalter

KIDD ist die Abkürzung für Kopfgelenks-Induzierter-Dysgnosie/Dyspraxie” und ist eine Folgeerscheinung eines unbehandelten KISS- Syndroms.

Wie der Name schon sagt, sind die Haltungs- und Bewegungsasymmetrien aus dem Säuglings- und Kleinkindalter in den Hintergrund getreten und wir sprechen jetzt von Vorschul- und Schulkindern.

Ein Kind, daß schon als Säugling seinen Hals nicht frei bewegen kann, wird dies mit dem Thorax (Brustwirbelsäule /Brustkorb) versuchen, auszugleichen. Die Koordination der Augen und Hände, das Gleichgewicht zu halten, und die räumliche Orientierung  sind von diesem Bereich abhängig. Wenn hier diese Fehlfunktion vorliegt hat das Kind Schwierigkeiten die Defizite auszugleichen.

Dysgnosie und Dyspraxie sind Formen von Wahrnehmungsstörungen, die das erlernen von Denk- und Bewegungsabläufen beeinträchtigen oder das aufrufen von bereits gelerntem verhindern. Die obere Wirbelsäule (Atlas) ist nicht nur für die Haltung und Bewegung verantwortlich, sondern auch für die Wahrnehmung.

Dysgnosie ist eine Störung des Formerkennungsvermögens. z.B. wenn ein Kind nur die mühsam am Vortag gelernten Zahlen am Folgetag nicht zu Papier bringen kann.

Dyspraxie ist die Unfähigkeit zur Ausführung erlernter Bewegungen trotz vorhandener Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit. Kurzum: “Ungeschicklichkeit”.

Diese Ungeschicklichkeit kann sich sowohl auf Fein- als auch Grobmotorische Bereiche ausweiten bei der die Feinmotorik können diese Probleme beim Malen oder Basteln auftreten. Das sich selbst an - und ausziehen macht Schwierigkeiten, besonderes bei Knöpfen und Schnürsenkeln.

Grobmotorische Entwickelungsrückstände sind dann z.B. Gangauffälligkeiten, häufige Stürze oder Stolpern im Kleinkindalter, oder Dreirad und Roller fahren klappte nicht so gut. Manche Kinder sind sogar richtige Draufgänger und können nie genug bekommen vom spielen auf dem Spielplatz oder in der Turngruppe und sind erst zufrieden wenn sie so richtig müde sind. Würde man dann aber auf die Qualität ihrer Bewegungen wie beim Balancieren oder Einbeinstand achten, dann werden deutlich Defizite sichtbar.
Viele Kinder probieren ihre Ungeschicklichkeit zu verbergen und fangen an den Kasper zu spielen oder verweigern sich, was dann oft als ‚Verhaltensauffälligkeit’ fehlgedeutet wird.

Bei Konzentrationsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen oder eventuelle Hyperaktivität sollte ein Blick auf die Wirbelsäule insbesondere die Halswirbelsäule geworfen werden.

KIDD-Kindern haben neben Motorische Probleme gewisse Asymmetrien bezüglich ihrer Haltung. Meistens wird eine Schulter hochgezogen, der Kopf bleibt leicht zu einer Seite geneigt und die Wirbelsäule ist nicht ganz gerade oder steht leicht in eine links- oder rechtskonvexe Haltung. Oft findet man einen Beckenschiefstand.

Andere Kinder haben Probleme in der Vorn-Hinten-Ebene (Stellung von der Atlas nach Vorne oder Hinten). Zehenspitzenstand ist nicht sicher gestanden, der Bauch ist etwas herausgestreckt, es findet sich ein vermehrtes Hohlkreuz und die Muskulatur zwischen die Schultern ist vermindert entwickelt wodurch die Schulterblätter abstehen.

Darüber hinaus können Mundschlussstörungen bestehen, Häufig Sabbern oder Lispeln ist hier dann der Fall.

Am Ende der Grundschulzeit klappt es mit die Motorische Entwicklung schon besser. Die Kinder haben jedoch gelernt sich mit ihre Probleme um zugehen. Manche Kinder fallen manchmal noch auf wegen ihrer Motorischen Unruhe. Sie sind Zappelig und haben noch immer nicht gelernt ruhig zu sitzen.
Vor Abschuss des Wachstums fallen Haltungsstörungen wieder vermehrt auf und klagen die Kinder über Rückenschmerzen und Kniebeschwerden oder verstärkte Kopfschmerzen.

Diese Behandlungsmethode ist nicht Schulmedizinisch erwiesen, doch Sie zeigte sich bei unserem Sohn mit Erfolg!!!

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