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2006-2010 R. den Besten

ANATOMIE

Tag der offene Tür
am 17. April von 11.00 bis 16.00 Uhr, mit Vorträgen von Dr. Demond Zahnklinik Rheinberg, Dr. Rottke und
Dr. Maas Helmtherapie Bonn,
Robert den Besten (Blockaden der Wirbelsäule)
Praxis Moerserstrasse 221-223
47475 Kamp-Lintfort
       

Die Entwicklung der Wirbelsäule

In der Urzeit war bei Fischen und Amphibien die Kopfstellung gleich der Körperstellung. Die Wirbelsäule war wenig oder gar nicht flexibel. Beim Verlassen des Wassers änderte sich die Situation. Jetzt war die Kopfstellung nicht mehr unbedingt gleich der Körperstellung. Dadurch ergab sich für die Kopfgelenke eine neue Funktion: Sie übermittelten Informationen von der Lage des Körpers an das Gehirn und das Gehirn glich die aktuellen Informationen mit den bereits vorhandenen ab. Diese Entwicklung deutet darauf hin, daß sich so sehr viele Rezeptoren an der Halswirbelsäule entwickelt haben.

Wenn in diesem Bereich eine Störungen vorhanden sind, kommt es oft zu Einschränkungen beim Schreiben, Lesen, Malen und /oder der Motorik.

Amphibien
Atlas C1-Dens C2

Die Halswirbelsäule ist in der Regel der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt. Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Halswirbeln. Die beiden dem Schädel am nächsten liegenden Wirbel haben Eigennamen: Atlas und der Axis, bedingt durch ihre vom üblichen Aufbau eines Wirbels abweichende Bauform. Es folgen fünf weitere Wirbel. Die Halswirbelsäule weist beim gesunden Menschen einen Bogen nach vorn auf, was als physiologische Lordose bezeichnet wird.

Die Halswirbelsäule ist in der Regel der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt. Die Halswirbelsäule besteht aus sieben Halswirbeln. Die beiden dem Schädel am nächsten liegenden Wirbel haben Eigennamen: Atlas und der Axis, bedingt durch ihre vom üblichen Aufbau eines Wirbels abweichende Bauform. Es folgen fünf weitere Wirbel. Die Halswirbelsäule weist beim gesunden Menschen einen Bogen nach vorn auf, was als physiologische Lordose bezeichnet wird.

Aus dem Rückenmark der Halswirbelsäule entspringen auf jeder Seite acht Nervenstränge, die Spinalnerven. Die oberen vier (C1–C4) bilden zusammen das Halsnervengeflecht (Plexus cervicalis), welches den Hals und die Halsmuskulatur, aber auch das Zwerchfell innerviert. Die unteren vier (C5–C8) bilden zusammen mit den Nerven des ersten Brustwirbelkörpers (Th1) das Armnervengeflecht (Plexus brachialis), welches die Brust-, Rücken- und Armmuskulatur sowie die dazugehörige Haut innerviert.

Weiterhin ziehen durch die Halswirbelsäule die Vertebralarterien (Arteriae vertebrales), die durch die Querfortsätze der HWS verlaufen und zusammen mit den inneren Halsschlagadern die Versorgung des Gehirns mit Blut sicherstellen.

Die Wirbelsäule des Erwachsenen wird von den Versäumnissen der Jugendzeit geprägt. Jede Dysfunktion ist Quelle einer veränderten Propriozeption und führt zur Entwicklung pathologischer Afferenzmuster. Daraus lässt sich die Forderung ableiten, das im Säuglingsalter bei Auffälligkeiten hinsichtlich Körperhaltung, Spontanbewegung und des Verhaltens nach sogenannten Blockierungen und somit nach Störungen der propriozeptiven Sensorik zu fahnden ist. Eine gestörte Sensorik kann kein normales motorisches Muster programmieren. Kennzeichnend für die frühkindliche neurophysiologische Entwicklung ist die Differenzierung sensomotorischer Programme.

Cervicale Wirbelsäule

Robert den Besten 0170/2219625 Praxis Moerserstrasse 221-223 47475 Kamp-Lintfort